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Sandra

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Dienstag, 5. November 2013, 09:07

Trennung und Scheidung - was passiert mit der Immobilie

Manchmal platzt der Traum von Partnerschaft. Dann steht man plötzlich vor einer vielzahl von Problemen.
Umso mehr, wenn man sich gemeinsam eine Immobilie angeschafft hat.

Was wird nun aus der gemeinsam angeschafften Immobilie?
Kann einer die Immobilie alleine halten?
Oder verkauft man besser?
Was wird mit den Darlehen?

Auf diese Fragen gibt es keine pauschalen Antworten.
Zunächst muss man sich überlegen, ob einer von beiden die Immobilie behalten will. Und wenn, ob er sich das finanziell auch leisten kann.
Haben beide den Darlehensvertrag unterschrieben, muss der andere aus den Kreditverträgen entlassen und eventuell sogar noch ausgezahlt werden.
Die billigste Lösung ist auf jeden Fall immer die, einer gütlichen Einigung.

Sofern sich einer der Partner zur Übernahme der Immobilie entscheidet, sollte man den aktuellen Verkehrswert feststellen. Das kann man anhand von Marktvergleichen tun oder einen Gutachter beauftragen (was allerdings etwas Geld kostet).
Nehmen wir also an, die Immobilie hat einen Wert von 300.000 Euro. Die Restschuld beträgt noch 200.000 Euro. Dann müsste die Partei, die die Immobilie übernimmt, 50.000 Euro an die Partei, die auf die Immobilie verzichtet, auszahlen.
Dann muss sich die finanzierende Bank damit einverstanden erklären, dass der Partner, der aus der Immobilie auszieht, auch aus den Darlehensverträgen entlassen wird. Hierzu ist die Bank allerdings nicht verpflichtet. Im Falle, dass der verbleibende Partner ein ausreichendes Einkommen für die Darlehensrückzahlung zur Verfügung hat, kann die Bank allerdings zustimmen. Es empfiéhlt sich hier vorab mit der Bank das Gespräch zu suchen.
Eine andere Lösung wäre, das Darlehen zu einer anderen Bank umzuschulden. Hier können allerdings, falls die Zinsbindung noch festgeschrieben ist, Vorfälligkeitsentschädigungen anfallen. Auch dies sollte man möglichst vor einer Umschuldung abklären.

Kann sich keiner der Partner die Immobilie alleine leisten, bleibt meist nur der Verkauf.
Auch hier sollten Vorfälligkeitsentschädigungen vorab geklärt werden, damit nicht am Ende noch Schulden ohne Immobilien bleiben.

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